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Schleichendes Abstiegsgespenst über dem Hanauer Ring

Saison 1989/90: Starker Aderlass

Der neue FKC—Trainer Willi Jahnen, 1982 mit der A-Jugend des FKC Meister der Bezirksliga, sah sich einem schwierigen Neuaufbau gegenüber.
Die Leistungsträger Roland Germann, Wolfgang Görlich, Michael Klein, Udo Busch, Volker Stegemann und Ralf Weishaar hatten den Verein verlassen.

Neue Spieler, wie Axel Kemmler, Ingemar Höh, Dieter Lutz, Jürgen Schellenbaum oder Marc Volberg mussten in die Mannschaft integriert werden.

Dieser Aderlass erwies sich letztlich als zu schwere Hypothek und so beendete man die Saison als Zwölfter mit 23:37 Punkten.

Die herausragenden Spiele der neuformierten Elf waren das 5:2 gegen den auswärtsstarken VfL Grünstadt, das 0:0-Heimremis gegen den Meister SC Hauenstein und der 4:1 -Erfolg beim FV Speyer.

Saison 1990/91: Mit Werner Melzer wieder im Titelrennen

Nachfolger von Willi Jahnen wurde Werner Melzer, der 1974 mit dem FKC Meister der I. Amateurliga geworden und von 1975-1986 Profi beim 1. FC Kaiserslautern war.

Es sollte das bisher erfolgreichste Verbandsligajahr des FKC seit dem Abstieg 1987 werden.

Anfangs gab es ein 3:1 gegen Baumholder. Nach dem 2:0-Heimsieg gegen den SC Birkenfeld am 16. September 1990 stand der FK Clausen zum bisher letzten Mal an der Tabellenspitze der Verbandsliga.
Es folgte ein knapper 1:0-Erfolg gegen den Rivalen TSG Pfeddersheim vor 500 Zuschauern am Hanauer Ring, ehe ein 2:7 beim ASV Landau die Melzer—Elf wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholte. Ein 3:3 im "Kerwespiel" gegen Phönix Bellheim kostete endgültig die Pole—Position.

Zum Spitzenspiel bei Viktoria Herxheim (0:3), das 800 Zuschauer sahen, fuhr man erstmals seit längerer Zeit wieder mit dem Bus. Auch das Rückspiel am Hanauer Ring (0:2) vor 400 Zuschauern gewannen die Herxheimer und stiegen am Saisonende in die Oberliga auf. Der FKC wurde mit 38:22 Punkten Dritter.

Saison 1992/93

Stephan LudyStephan LudyStephan Ludy wurde neuer Spielertrainer am Hanauer Ring, ein echtes Clauser Eigengewächs, der nach dem Abstieg des FK Pirmasens aus der Oberliga 1992 nach nur einem jahr wieder an den Hanauer Ring zurückkehrte. Mit ihm kamen mit den Jungtalenten Steffen Heß, Rainer Wadle und jochen Busch fast ausschließlich unerfahrene Spieler in die Mannschaft.

Routiniers wie Werner Höh, Roland Germann und Günter Maas hatten ihre Laufbahn beendet und waren kaum zu ersetzen. Auch Stammtorwart Frank Buchmann und die Leistungsträger Bernd Mutter und Ralf Müller hatten mit schweren Verletzungen zu kämpfen und Buchmann konnte kein einziges Spiel absolvieren.

Den Auftakt bildete ein sensationeller 3:2-Sieg beim Titelanwärter 1. FC Kaiserslautern, ehe eine 0:4-Heimpleite gegen TuS Hohenecken die Ludy-Elf schnell in den Alltag zurückhalte.

Der erste der insgesamt drei Lokalkämpfe gegen den FC Dahn ging zwar mit 0:3 verloren, doch siegte man vor der besten Kulisse seit 1987 (600 Zuschauer) mit 4:2 gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten FK Pirmasens am Hanauer Ring.
Dem späteren Meister SC Hauenstein musste man sich vor 500 Besuchern mit 0:1 beugen, ehe eine schwarze Serie von 0:10 Punkten und eine nicht enden wollende Verletzungsmisere die Elf in akute Abstiegsgefahr brachte.

Der 17. Spieltag sah den FK Clausen nach 1:5 beim TuS Hohenecken sogar als Tabellenletzten. Eine gespannte Ruhe herrschte in der Winterpause, aus der man mit einer dicken Überraschung in die noch verbleibenden 14 Spiele ging: 1:1 gegen die FCK Amateure vor 500 Zuschauern auf dem gefürchteten Hartplatz, dem noch der ein oder andere Abstiegsfight bevorstand. Die aufopferungsvoll kämpfende junge FKC Mannschaft wuchs in dieser Phase der Saison über sich hinaus. Dann zog sich Stephan Ludy am Faschingsdienstag, nur wenige Tage vor dem als "Abstiegsendspiel" titulierten Duell beim Mitkonkurrenten FK Pirmasens, einen Bänderriss zu.

In einer Blitzaktion verpflichtete Paul Germann den Ex-Profi Reinhard Meier, der schon 1987/88 FKC—Coach gewesen war und zusammen mit dem frisch operierten und auf Krücken gestützten Stephan Ludy die Mannschaft in diese richtungsweisende Partie führte.
Vor 400 Zuschauern, darunter gut 150 aus Clausen, gewann man mit 3:0 durch Tore von Gerhard Weber (2) und Bernd Mutter im Städtischen Stadion und lag nun schon vier Zähler vor dem FKP. Auch der Konkurrent aus Spabrücken wurde mit 3:1 am Hanauer Ring besiegt, ein wichtiger Schritt zum rettenden Ufer. Nochmal eng wurde es vor dem letzten Spieltag. Denn man brauchte im Heimspiel gegen den SV Guntersblum unbedingt noch einen Punkt, um ganz sicher nicht abzusteigen.

Gleichzeitig musste Kreuznach zuhause gegen Zeiskam verlieren. Doch zunächst sah es am Hanauer Ring gar nicht nach einem "Happy-End" aus, denn zur Pause führten die Gäste mit 2:0. Gerhard Weber und Stephan Ludy sorgten für den umjubelten Ausgleich, was aber immer noch nicht die Rettung bedeutete, denn in der 76. Minute brachte Döhren Guntersblum erneut mit 2:3 in Führung.

Ein Tor von Stephan Ludy in der 83. Minute sicherte dem FK Clausen die Zugehörigkeit zur Verbandsliga. Nur kurz darauf verkündete Stadionsprecher Paul Germann das Endergebnis aus Kreuznach, 0:1. Die Rettung war perfekt. Kreuznach, Eisenberg und Spabrücken sowie der traditionsreiche FK Pirmasens stiegen ab.

Saison 1994/95

FK-Clausen in der Saison 1993/94

Der FK Clausen wurde Vorletzter in der Verbandsliga Südwest.

Da aber mit Bavaria Ebernburg nur ein Verein absteigen musste und aus der Oberliga keiner hinzukam, stand der Nichtabstieg bereits lange vorher fest. Einziges Highlight einer müden Saison war das Gastspiel vom späteren Meister SC Idar-Oberstein (0:3) vor 500 Zuschauern.

Saison 1995/96

Die letzte Saison unter Spielertrainer Stephan Ludy.

Der FK Clausen landete auf dem elften Tabellenplatz.

Das denkwürdigste Spiel war das 3:3 beim Aufsteiger FK Pirmasens, wo man vor 400 Zuschauern einen 0:3-Rückstand noch aufholte. Zuhause verlor der FKC 1:5 gegen den FKP vor 500 Fans, wobei es dabei zum Duell der "Kapi"-Brüder Reiner Wadle (FKC) und Harald Wadle (FKP) kam.

Saison 1996/97

Auch diese Saison wurde für den FK Clausen ein Ringen um den Klassenerhalt. Das Spiel gegen den späteren Meister FK Pirmasens (0:1) brachte mit 1000 Zuschauern die bis dato beste Heimkulisse in der Verbandsliga.
Ein weiteres Highlight war das Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern, das 1.500 Zuschauer im verschneiten, mühevoll von FKC—Helfern geräumten Rodalber Lindersbach-Stadion sahen.

Der FKC verlor "nur" mit 2:4. Im letzten Punktspiel, dem "Abstiegsendspiel" gegen den FV Speyer unterlag die von Harald
Wadle und Gerhard Ludy trainierte FKC-Elf, die nicht nur an diesem Tag unmotiviert wirkte, mit 1:3 und musste zwei Wochen lang auf den günstigen Ausgang der Oberliga-Saison hoffen.

Ausgerechnet zum "Hawe-Fest" gab es Tränen der Freude bei den treuen FKC-Anhängern. Die TSG Pfeddersheim siegte 2:0 bei der SV Wittlich, der FKC blieb drin.

Saison 1997/98

Spielertrainer Harald WadleSpielertrainer Harald WadleAbermals hieß es "Abstiegskampf pur" für Spielertrainer Harald Wadle und sein Team.

Mit der Minimalbilanz von 23 Punkten wurde man, wie schon 1996/97, Drittletzter und empfing am letzten Spieltag den Titelanwärter Wormatia Worms. Das Meisterstück (6:0) der von 1.000 stimmgewaltigen Fans in der Westpfalz begleiteten Wormatia sahen am Hanauer Ring 1110 Zuschauer, absoluter Verbandsliga Rekord seit 1987. Am Hanauer Ring herrschte Riesenstimmung.

Danach durfte erneut gezittert werden, doch auch diesmal rettete ein Oberligist dem FKC den Kopf: Hassia Bingen schaffte den Klassenerhalt und der FKC blieb somit erneut in der Verbandsliga.

Saison 1998/99

Auch diese Saison brachte mehr Niederlagen als Siege und der FKC bangte bis zum Schluss - wie in den letzten Jahren eigentlich üblich - um den Klassenerhalt.

Am Ende konnte Trainer Hans Bischoff das Team aber doch in der Verbandsliga halten. Erleichterung machte sich breit, auch wenn ein paar Pessimisten schon die nächste Saison fürchteten.

Saison 2002/03

Stefan NagyStefan NagyAbstiegskampf und Abstieg bis in die Bezirksliga.

Schon vor der Saison 2002/03 rechneten viele mit dem Abstieg des FK Clausen, der sich in den vorherigen Jahren immer noch knapp in der Verbandsliga hatte halten können. Mit einer Mischung aus gestandenen Verbandsliga-Fußballern und jungen Spielern aus unterklassigen Vereinen ging der FKC in seine Saison.

Trainiert wurde die junge Mannschaft von Stefan Nagy und Co-Trainer Steffen Brill.

Schon von Anfang an bemängelte der Trainer, dass der Kader zu klein und die Trainingsbereitschaft zu gering sei.
So verstärkte man sich nach den ersten Spielen mit Ovidiu Hoban, Sorin Vajnagi (beide Rumänien) und Almir Melunovic (Jugoslawien).

Gleich der erste Spieltag brachte eine 6:1 -Niederlage gegen SV Viktoria Herxheim und den damit verbundenen letzten Tabellenplatz. Direkt im 2. Saisonspiel sorgte die Mannschaft für Wiedergutmachung und besiegte die TuS Mechtersheim mit 2:1. Danach folgte eine Serie von 7 Niederlagen und nur 2 Unentschieden (1:1 gegen Hechtsheim und 2:2 gegen den
aktuellen Tabellenletzten Horchheim. Der FKC landete auf dem letzten Tabellenplatz.

Mit Megovic, einem Cousin von Melunovic‚ verstärkte ein weiterer Jugoslawe die Schwarz—Gelben. Ebenso kehrte der Routinier Gerhard Weber in die Mannschaft zurück und Wendelin Guster übernahm das Coaching von der Außenlinie, um Spielertrainer Stefan Nagy zu unterstützen. Ein 4:1-Derbysieg gegen den SV Hermersberg war der Lohn der Mühen und brachte den zweiten Saisonsieg.

Nach zwei weiteren Niederlagen schaffte der FK Clausen am 17. Spieltag einen 4:0-Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Alzey, bei dem der kleine Melunovic drei Tore erzielte. Die vorerst letzten Höhepunkte der Saison waren das trotzige 0:0 beim späteren Meister Hassia Bingen und ein erneuter Sieg (3:2) gegen den Lokalrivalen aus Hermersberg.

Der FK Clausen war vor dem letzten Spieltag 14. der Tabelle und musste im letzten Spiel gegen die TuS Neuhausen mindestens einen Punkt holen und gleichzeitig auf Schützenhilfe von Viktoria Herxheim (gegen SV Horchheim (15.) und
des SV Niederauerbach (gegen SG RWO Alzey (16.) hoffen. Doch vorerst sah es nach einer Niederlage im Entscheidungsspiel aus, als der FKC mit 0:1 in Rückstand geriet. Erst Steffen Brill leitete mit seinem Ausgleichstreffer zum 1:1 den späteren Erfolg ein, den Sebastian Guster per Kopfballtor und Reiner Wadle mit einem Elfmeter besiegelten.

Kurz danach verkündete Stadionsprecher Paul Germann die Ergebnisse der anderen Spiele. Der SV Horchheim spielte nur 1:1-Unentschieden gegen Viktoria Herxheim und RWO Alzey verlor sogar mit 0:3 gegen den SV Niederauerbach. Somit stand fest: Der FK Clausen bleibt in der Verbandsliga.

Nach der Saison verließen der immer souveräne Manndecker Timo Melzer (Hamburg) und Reiner Wadle (SV Schopp) den FK Clausen.

Saison 2003/04

Volker TheisVolker TheisAuch die Marschrichtung in dieser Saison war von Anfang an klar: Abstiegskampf. 

Der FK Clausen setzte mit dem neuen Trainer Volker Theis erneut auf junge Spieler und verstärkte sich mit Tobias Müller, Alexander Guster, Nico Germann, Tobias Würtz, Sandro Marinello und später mit dem Brasilianer Andre Luis Mariano.

Das war unser Kader für diese Saison: Tobias Müller, Steffen Brill, Oliver Hundemer, Knut Riegel, Marco Heim, Andre Luis Mariano, Jochen Busch, Timo Heim, Sebastian Guster, Alexander Guster, Ovidiu Hoban, Tobias Würtz, Sandro Marinello, Nico Germann, Benjamin Brödel. Volker Theis.

Den Verein verließen: Timo Melzer (Hamburg), Reiner Wadle (FC Schopp), Kuchenbrod (SV Niederauerbach), Jovanovski (TSV Wilgartswiesen), Vajnagi (Rumänien), Melunovic (TuS Hohenecken), Mujovic (unbekannt).

Abermals begann die Saison mit einer Niederlage (1:3 gegen Südwest Ludwigshafen), der FK Clausen fand sich gleich auf dem 14. Tabellenplatz wieder.

Nach dem dritten Spieltag verließ Steffen Brill, der in der vorherigen Saison noch Co-Trainer war, im Streit mit Volker Theis, den FK Clausen in Richtung Niederauerbach.
Die Saison war geprägt von vielen unglücklichen Niederlagen, die meist erst in den Schlussminuten besiegelt wurden. Gegen die Gegner an der Tabellenspitze konnte man aber meist ein Unentschieden erringen.

Der brasilianische Neuzugang Mariano entwickelte sich zu einem "Star" am Hanauer Ring und wurde zuerst vom FK Pirmasens und später vom 1.FC Kaiserslautern stark umworben.
Die späteren drei brasilianischen Neuzugänge Peterson Wagner, Jeso Da Silva und Jose Goncalves konnten den FK Clausen leider nicht weiter verstärken und absolvierten daher nur wenige Spiele im Trikot der Schwarz—Gelben. Trauriges Highlight der Saison war wohl die 4:0-Niederlage im Lokalderby gegen die SG Bruchweiler. Am Ende jedoch landete der FK Clausen verdient mit drei Punkten Vorsprung auf dem drittletzten Tabellenplatz und verweilte somit abermals weiterhin in der Verbandsliga.

Saison 2004/05

Wendelin GusterWendelin GusterHarald Wadle wurde Trainer und sollte gemeinsam mit seinem Co-Trainer Dirk Brodel das erneute Ziel Klassenerhalt auch in dieser Saison erreichen. Abermals startete der FK Clausen mit einer Niederlage (2:0 gegen den Aufsteiger ASV Fußgönheim) und fand sich wie schon in der Saison zuvor auf dem 14. Tabellenplatz wieder. Erst im fünften Spiel gelang der erste Saisonsieg (2:1 gegen Hermersberg) und nach einem 3:2-Sieg gegen den damaligen Tabellenführer TuS Hohenecken errang der FKC den 11. Tabellenplatz.

Leider musste Harald Wadle aus beruflichen Gründen etwas zurückstecken und Gerhard Ludy übernahm das Training der Mannschaft, bis in der Winterpause Wendelin Guster das Traineramt übernahm. Trotzdem kam der FKC nicht mehr zurück, fand sich auf dem 14. Tabellenplatz wieder und stand schon zwei Spieltage vor Saisonende als dritter Absteiger fest.

Fassungslosigkeit herrschte bei den Fans, die ihre Mannschaft in den jahren zuvor als "Unabsteigbar" bezeichnet hatten.

Mit einem halben Dutzend Tore und einem 6:2-Sieg verabschiedete sich der FK Clausen aus seinem bis dato letzten Verbandsligaspiel.

Im Jahr 2005 meldete der FK Clausen seit langem wieder eine 1b-Mannschaft an.

Außerdem wurde der Hartplatz mit Hilfe von vielen freiwilligen Helfern und Spendern neu hergerichtet. Bei der großen Weihnachtsfeier wurden insgesamt 20 goldene, 32 silberne Nadeln und 80 Urkunden verliehen. Paul Germann wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

07 Mannschaftsfoto 2005Mannschaftsfoto 2004/05

Saison 2005/06

Thomas RemarkThomas RemarkIn der anstehenden Spielzeit übernahm der ehemalige Bundesliga-Stürmer Thomas Remark (31 Tore in 121 Bundesligaspielen für Hertha BSC Berlin und Waldhof Mannheim) das Traineramt und führte den FK Clausen in seine erste Landesliga-Saison, die der FK Clausen mit einem 7. Tabellenplatz beendete.

Leider sorgte nur der Trainer selbst für den Höhepunkt der Saison, als er kurz vor Saisonende neben Jens Reisdorf auch Marc Dully und Nico Germann für seinen neuen Verein Röchling Völklingen ohne Absprache mit den Verantwortlichen des FK Clausen abwarb. Wendelin Guster warf Remark darauf hin raus und übernahm den Trainerposten abermals selbst.

Saison 2006/07

Mirko BitzerMirko BitzerMirko Bitzer übernahm in der Saison 2006/07 das Training der abermals sehr jungen Mannschaft.

Nach einem durchwachsenen Saisonauftakt geriet der FK Clausen in eine Schwächephase und verlor 9 Mal in Folge. Mirko Bitzer kapitulierte und trat zurück. Abermals lag es an Wendelin Guster das Traineramt zu übernehmen. Er rettet den FKC auf den 14. Tabellenplatz, der ein Entscheidungsspiel gegen den Punktgleichen SV Mackenbach bedeuten sollte.

Highlights der Saison waren der 8:1-Sieg gegen den VfR Baumholder, sowie die 8:0-Niederlage gegen den späteren Meister SG Blaubach-Diedelkopf.

Am 23. Mai 2007 um 18:30 Uhr wurde das Entscheidungsspiel auf neutralem Platz in Heltersberg angepfiffen. Die frühe Führung von Mackenbach (5.) konnte Sebastian Schächter in der 24. Spielminute egalisieren, wodurch sich die Mannschaften mit einem 1:1 in die Halbzeitpause verabschiedeten. Nach dem Wiederanpfifff ging der FK Clausen mit 2:1 in Führung. Marcel Engel verwertete eine Flanke des starken Kai Hildebrandt, welcher mit einer gelben Karte behaftet, anschließend Rot sah.
In Unterzahl konnten die Schwarz-Gelben die Führung bis zur 73. Minute verwalten, bis Geib den Ball ins Tor von Markus Ziegler köpfte und somit den 2:2-Ausgleich erzielte. Der gerade erst eingewechselte Dominic Wafzig verlor daraufhin die Nerven und trat noch vor dem Wiederanpfiff einen Mackenbacher Spieler um und sah dadurch zu Recht die rote Karte. Clausen war von nun an mit zwei Mann weniger auf dem Platz und kassierte das 2:3 in der 84. Spielminute.

Diese Niederlage war folgenschwer für den FK Clausen und ließ ihn nach nur zwei jahren erneut eine Klasse tiefer absteigen. Die vielen mitgereisten Clauser konnten es nicht fassen.

Saison 2007/08

Reiner Wadle und Andre Groß übernahmen gemeinsam das Training des FK Clausen.

Highlights dieser Saison bildeten die beiden höchsten Siege: 7:2 gegen SG Blaubach-Diedelkopf II und 5:0 im letzten Spiel gegen den SV Hinterweidenthal. Leider ein trauriges Highlight war das abgebrochene Spiel gegen den SV Kirchheimbolanden, nach dem keine der Mannschaften die Punkte zugesprochen bekam. Der FK Clausen beendete die Saison mit einem guten 5. Tabellenplatz, wobei die Schwarz—Gelben an den Spieltagen 9 und 10 sogar den zweiten Tabellenplatz
innehatten. Michael Kuppich wurde mit 34 Treffern der Torschützenkönig der Bezirksliga Südwest.

Saison 2008/09

Werner MelzerWerner MelzerMit Werner Melzer kam in der gerade zu Ende gegangen ein echtes Clauser Urgestein als Trainer an den Hanauer Ring. Wendelin Guster rief von Anfang an den Sturm auf die Tabellenspitze aus und erklärte die Meisterschaft als Ziel des FK Clausen. Dazu sollte es allerdings nicht ganz reichen.

Mit späten Gegentoren im Nachholspiel gegen Eppenbrunn (3:3) und am 27. Spieltag gegen TuS Hohenecken II (1:1) und entscheidenden Niederlagen gegen den späteren Meister SV Nanzdietschweiler (2:4), den FV Kusel (0:4) und die SG Eppenbrunn (2:5 am 2. Spieltag) verspielte man sich am Ende die Meisterschaft und der FK Clausen musste dem SV Nanzdietschweiler mit einem Punkt den Vortritt lassen. Dabei war der FKC an mehr als der Hälfte der Spieltage Tabellenführer und wurde erst am 23. Spieltag von Nanzdietschweiler abgelöst.

In der Aufstiegsrunde zur Landesliga traf der FK Clausen auf den Nahe—Zweiten SG Guldental. Bei der ersten von mindestens zwei Partien mussten die Schwarz-Gelben auswärts antreten. Das Spiel begann verheißungsvoll für die Schwarz-Gelben, Marcel Engel markierte den Führungstreffer zum 1:0 nach bereits 20 Spielminuten. Zahlreiche gute Möglichkeiten wurden in der Folge vergeben, was sich - laut einer alten Fußballweisheit rächen sollte. So kam Guldental noch vor der Halbzeitpause zum 1:1-Ausgleich durch Matthias Wandel. Die Entscheidung fiel in Minute 60, als der Schiedsrichterassistent die Fahne hob und der Schiedsrichter zur Verwunderung aller auf den Elfmeterpunkt zeigte.

Danach ging der FK Clausen sang- und klanglos mit 2:5 unter. Doch zum Glück zählte die Tordifferenz in der Aufstiegsrunde nicht, so dass ein 1:0 im Rückspiel ausreichen sollte, um ein drittes Match zu erzwingen.

Saison 2010/11

Andre GrossAndre GrossAndré Groß übernahm das Traineramt und ersetzte damit den zuvor abgestiegenen Jörg Henrich.

Allen Beteiligten war klar, dass es abermals eine schwierige Saison werden würde und der Bezirksklasseverbleib kein Selbstläufer werden würde. Groß erwischte mit einem 3:1 -Sieg gegen den FK Pirmasens II einen Auftakt nach Maß, in der Folge kam der neue Trainer auf eine ausgeglichene Bilanz. Nach zwölf Spieltagen lag der FK Clausen mit 17 Punkten noch auf dem fünften Platz. Doch dann leistete sich die Mannschaft eine Serie von acht Spielen ohne Sieg. Tiefschläge in dieser Saison waren die hohen Niederlagen gegen SC Busenberg (0:9), SV Hochstellerhof (6:0), MTV Pirmasens (7:0) und FC Münchweiler (6:0).

Am letzten Spieltag der Saison war der FK Clausen (29 Punkte) gemeinsam mit der SV Palatia C ontwig (28 Punkte), dem SV
Hochstellerhof (30 Punkte) und dem SC Busenberg (32) abstiegsgefährdet. Das letzte Spiel ging mit 1:4 gegen den Mitkonkurrenten SC Busenberg verloren, so dass der FKC punktgleich mit dem SV Palatia Contwig auf den Plätzen 14 und 15 der Tabelle stand. Ein Entscheidungsspiel musste her.

Vor 400 Zuschauern entschied der SV Palatia Contwig die Begegnung auf dem Platz des MTV Pirmasens mit einem Treffer in der Nachspielzeit und besiegelte damit den erneuten Abstieg des FK Clausen. Auch die geballte Routine (Wendelin Guster, 55 Jahre, Harald Wadle, 44 Jahre, Michael Petry, 42 Jahre, Gerhard Weber, 46 Jahre) konnte den freien Fall nicht stoppen.

Saison 2011/12

Christian GessnerChristian GessnerDie vorläufige Trendwende.

Neuzugänge der Saison 2011/2012Neuzugänge der Saison 2011/2012Erneut konnte in der vorhergehenden Saison der Abstieg nicht verhindert werden und der FK Clausen fand sich in dieser Saison in der Kreisliga wieder. Nun sollte jedoch die Trendwende kommen. Der FKC verpflichtete mit Christian Gessner einen neuen Trainer und verstärkte sich mit zahlreichen neuen Spielern. Nach einem mäßigen Einstieg in die Saison (2:2 gegen SV Trulben und 2:5 gegen SV Obersimten), startete unsere Mannschaft eine Serie von sieben Siegen in Folge und übernahm am 09. Spieltag zum ersten Mal die Tabellenspitze.

Mit einem 4:1 Sieg eroberte der FK Clausen die Tabellenführung wieder zurück und sollte diese auch bis zum letzten Spieltag nicht mehr abgeben. In der Winterpause verstärkte sich der FKC nochmals, um den zuvor schmalen Kader auf eine breite Basis zu stellen. Vom SV Hermersberg kam Max Habelitz. Der damals 17-jährige Fabian Grob wechselte vom FK Pirmasens an den Hanauer Ring.

Ein Highlight der Saison war der Kantersieg am 21. Spieltag gegen das Schlusslicht vom SV Münchweiler 85. Max Habelitz
war dabei der treffsicherste Akteur und steuerte gleich fünf Tore zum 21:2-Sieg bei.

Bereits am vorletzten Spieltag - und pünktlich zum Hawefest - sicherte sich der FK Clausen die Meisterschaft mit einem 5:0 Sieg gegen den FV Geiselberg.

Nach einigen enttäuschenden jahren konnten der FKC und seine Mitglieder endlich wieder jubeln.

Die Meistermannschaft des FK ClausenDie Meistermannschaft des FK Clausen


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